Für mehr individuelle Feiertage

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Kiel, 24.01.2017 – Anlässlich der Diskussion über einen weiteren gesetzlichen Feiertag für Schleswig-Holstein und die Äußerungen des Landeswirtschaftsministers Meyer, den Reformationstag zu einem alljährlichen Feiertag zu machen, äußert sich der Spitzenkandidat der Jungen Liberalen Schleswig-Holstein zur Landtagswahl, Dennys BORNHÖFT (30) wie folgt:

“Wenn man sich die bisherigen gesetzlichen Feiertage anschaut, muss man feststellen, dass es uns an religiös-geprägten Feiertagen nicht mangelt. Sollte es zu einer Mehrheit kommen, die einen weiteren gesetzlichen Feiertag zum Angleich an andere Bundesländer einführt, sehen wir als Junge Liberale andere Ereignisse mehr im Fokus.
Der 09. Mai ist der Gedenktag, an dem der Gründung der Europäischen Union gedacht wird. Wenn es einen zusätzlichen Feiertag geben sollte, dann sollte es meiner Meinung nach ein möglichst EU-weiter Europatag sein. Mit diesem Tag können sich zeitgleich bis zu 500 Millionen Menschen über die Vorteile wie Frieden, Freier Handel, Demokratie, Wirtschaftswachstum sowie generell die Freizügigkeit bei feierlichen Festakten besinnen.Im Anbetracht der derzeitigen regionalen und weltpolitischen Umstände wäre ein EU-weiter Feiertag auch das richtige Signal und und für die europäische Idee identitätsstiftend.”

„Feiertage einen die Bürger unseres Landes. Die Debatte um die Einführung eines weiteren Feiertages halten die Jungen Liberalen Schleswig-Holstein deshalb für notwendig. Gleichzeitig sollte man allerdings die aktuelle religiöse Prägung der Feiertage diskutieren. Wir möchten, dass sich Menschen aller Glaubensrichtungen oder ohne Glauben ihre Feiertage selbst einrichten können. Dafür sollte der gesetzliche Mindesturlaub um sechs Tage erhöht werden bei gleichzeitiger Abschaffung aller religiösen Feiertage“, erklärte der Landesvorsitzender Fin BRAUER (22).

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